EURATOM? Nein Danke!

NaturFreunde gegen EURATOM

Ungeachtet des beschlossenen Atomausstiegs ist die Bundesrepublik Deutschland weiterhin Mitglied von EURATOM, der Europäischen Gemeinschaft zur Förderung der Atomenergie. Deutsche Steuergelder finanzieren die Atomforschung, den gefährlichen Weiterbetrieb und gegebenenfalls sogar den Neubau von Atomkraftwerken in der EU. Der europaweite Atomausstieg wird dadurch verhindert!

„Zuallererst den EURATOM-Vertrag ad acta legen! Sodann das ITER-Projekt zur Atomfusion einstellen!“
Hermann Scheer

Wir NaturFreunde setzen uns schon seit über 60 Jahren gegen die Atomenergie ein. Weil EURATOM ein undemokratisches und ungerechtes Vertragsfossil aus den 1950er Jahren ist, das einzig und allein der massiven Förderung "einer mächtigen Kernindustrie" dient, fordern wir den Ausstieg Deutschlands aus der Atomgemeinschaft: EURATOM? Nein Danke!

Was ist EURATOM?

Artikel eins des EURATOM-Vertrages lautet: "Aufgabe der Atomgemeinschaft ist es, durch die Schaffung der für die schnelle Bildung und Entwicklung von Nuklearindustrien erforderlichen Voraussetzungen zur Hebung der Lebenshaltung in die Mitgliedsstaaten und zur Entwicklung der Beziehungen mit den anderen Ländern beizutragen." Der Vertrag zur Bildung ...

Artikel zum Thema EURATOM

24.06.2015 |
Genau 171.545 Bürgerinnen und Bürger haben eine offizielle Beschwerde gegen den AKW- Neubau Hinkley Point C an die EU-Kommission gerichtet. Sie unterstützen die offizielle Klage Österreichs vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Subventionierung des geplanten Neubaus des AKW Hinkley Point in Großbritannien. Noch können sich Bürger aus ganz Europa unserer Beschwerde anschließen und damit auch ...
24.06.2015 |
Der vermeintlich "billige" Atomstrom kommt nicht nur sicherheitstechnisch oder ökologisch buchstäblich teuer zu stehen. Die jüngst vorgelegten Wirtschaftsdaten aus Gewinn- und Verlustrechnung des Atomkraftwerkes (AKW) Leibstadt sind dafür ein bestes Beispiel. Trotz magelhafter Rückstellungen (von Haftungs-/Rückstellungsfreistellungen ganz zu schweigen) lief das AKW mit nicht weniger als 75,4 ...
24.04.2015 |
Vor dem 20. Jahrestag des ersten Castortransports warnt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller davor, blinde Technikgläubigkeit als Fortschritt auszugeben: Am 25. April 1995 wurden die ersten Castor nach Gorleben transportiert. Die Behälter waren per Bahn bis zur Verladestation Dannenberg gebracht worden, um dann über die Straße in das Zwischenlager Gorleben ...
11.03.2015 |
Anlässlich des vierten Jahrestages des Super-GAU von Fukushima erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller: Vor vier Jahren, am 11. März 2011 um exakt 14:47 Uhr Ortszeit, begann der Super-GAU im japanischen Fukushima – und damit nach Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl die bereits vierte Mega-Katastrophe in der kurzen Geschichte der Atomkraft. Der Super-GAU ...
27.01.2015 |
Anlässlich der Genehmigung der Subventionierung des britischen AKW-Neubaus Hinkley Point C durch die EU-Kommission auf der Grundlage des Atomfördervertrags EURATOM erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands: Die Begründung der skandalösen Subventionierung des Neubaus des AKW Hinkley Point C mit dem Atomfördervertrag EURATOM macht deutlich, dass dieser ...
26.09.2014 |
Zur Rede von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller auf dem Weltklimagipfel in New York erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstands der NaturFreunde Deutschlands: Der deutsche Entwicklungsminister hat während seiner Rede auf dem Weltklimagipfel in New York eine Reihe von interessanten und sinnvollen Ansätzen aufgezeigt. Außergewöhnlich klar beschrieb er die Relevanz des Klimaschutzes in ...
24.09.2014 |
Zur geplanten Genehmigung einer Beihilfe für den AKW-Neubau im britischen Hinkley Point erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstands der NaturFreunde Deutschlands: Die EU-Kommission hat aus den Atomunfällen in Fukushima und Tschernobyl nichts gelernt. Mit der geplanten Genehmigung einer Beihilfe für den AKW-Neubau in Hinkley Point in Großbritannien wird der verfehlte Atomkurs der ...
25.03.2013 |
Mit der Entscheidung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), der Ukraine einen Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro für die Modernisierung derzeit am Netz befindlicher Atomkraftwerke zu gewähren, übernehme die EBWE auch direkte Verantwortung für die Gefahr eines neuen Atomunfalls in der Ukraine, kritisieren die NaturFreunde. Sie kündigen Protest in Berlin an. „Die ...
14.03.2013 |
Anlässlich der anstehenden Bundestags-Abstimmungen zum Thema EURATOM erklärt Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands: Die NaturFreunde Deutschlands begrüßen die morgige EURATOM-Debatte im Deutschen Bundestag über die Anträge der Oppositionsparteien. Während DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen die Auflösung von EURATOM fordern, beantragt die SPD eine grundlegende ...
07.02.2013 |
Zum Treffen der EU-Regierungschefs am Donnerstag und Freitag in Brüssel, bei dem sie über den EU-Haushalt für 2014 bis 2020 beraten, erklärt Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands: Die NaturFreunde halten die derzeitige Diskussion über den EU-Haushalt für falsch und kurzsichtig. Wenige sogenannte Nettozahler drücken der EU eine Diskussion über einen angeblich zu ...

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