NaturFreunde in Afrika

Afrikanische Mitglieder der NaturFreunde Internationale (NFI)

Algerien

Association de Tourisme et Loisirs et Échanges des Jeunes et Developpement Durable (ATLED)

Die algerische NFI-Partnerorganisation ATLED setzt mit mehr als 600 Mitgliedern besonders auf konkrete Naturschutzarbeit und Umweltbildung im schulischen Bereich. Im Rahmen von internationalen Workcamps werden Haine von Dattel- und Obstbäumen, die durch die fortschreitende Wüstenbildung gelitten haben, gepflegt und neu angelegt.

Benin

Centre Régional de Recherche et d'Education pour un Développement Intégré (CREDI-ONG)

Burkina Faso

Association Bayiri

Gambia

Friends of Nature Gambia

Auch der Arbeitsschwerpunkt der Friends of Nature Gambia liegt in der Umweltbildung. Denn nur durch mehr Bildung könne man die Probleme, die aus dem ständigem Bevölkerungswachstum und der Umweltzerstörung entstehen, in den Griff bekommen, erklärte Momodou Lamine Kinteh, Vorsitzender der Friends of Nature Gambia.

Guinea

ALUSFADE Guinée

Die Arbeit von ALUSFADE-Guinée mit ihren rund 750 Mitgliedern konzentriert sich auf den konkreten Naturschutz. Der Verband engagiert sich aber auch gegen Analphabetismus, Hunger und HIV.

Mali

2ADIB MALI - Amis de la Nature

In Mali arbeitet die NaturFreunde-Partnerorganisation 2ADIB MALI - Amis de la Nature, eine Graswurzel-Organisation, die von Lehrern gegründet wurde, an Naturschutzprojekten und der Alphabetisierung. Wie die algerische NFI-Partnerorganisation ATLED organisiert auch 2ADIB MALI internationale Workcamps.

Marokko

Association TIWIZI Chtouka Ait Baha pour le Développement et la Coopération

Niger

Niamey-Niger

Senegal

Association Sénégalaisedes Amis de la Nature (ASAN)

Wie beim togoische Verband CASE Togo liegen auch bei ASAN die inhaltlichen Schwerpunkte in der Umweltbildung, vor allem im Jugendbereich, sowie in der Wiederaufforstung und dem Kampf gegen den Kahlschlag. Vor allem im weithin erosionsgefährdeten Senegal spielt letzteres eine große Rolle. Das einzige Naturfreundehaus in Afrika liegt übrigens nahe Senegals Hauptstadt Dakar. Zu dem Gelände gehört auch eine Baumschule.

Togo

CASE TOGO-Amis de la Nature

Wie beim senegalesischen Verband ASAN liegen auch bei CASE Togo die inhaltlichen Schwerpunkte in der Umweltbildung, vor allem im Jugendbereich, sowie in der Wiederaufforstung und dem Kampf gegen den Kahlschlag. Die rund 1.400 Mitglieder in den 16 Ortsgruppen engagieren sich auch für die Förderung eines ökologischen und solidarischen Tourismus und veranstalten für NaturFreunde-Gruppen Natur- und Kulturreisen durch das Land.

Umweltschutz und soziale Anliegen, insbesondere der Kampf gegen die weitverbreitete Armut durch Hilfe zur Selbsthilfe, gehen in Afrika oft Hand in Hand: CASE Togo etwa hat ein Modell der nachhaltigen Fischzucht für Dorfgemeinschaften aufgebaut, das direkt für Nahrung und zusätzliches Einkommen sorgt.