DenkMalTour: Auf den Spuren der Rüstungslobby in Berlin

Aktion im Rahmen von "Frieden geht!"

Zielgruppe: 
Alle
Auskunft & Anmeldung: 

NaturFreunde Berlin
Uwe Hiksch
hiksch@naturfreunde.de
Tel.: 0176-62015902

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Die Bundesrepublik Deutschland ist weltweit der drittgrößte Rüstungsexporteur von Kleinwaffen (Pistolen und Gewehre) und viertgrößter Rüstungsexporteur von Großwaffensystemen (Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Kampfpanzer). Deutsche Waffen werden an menschenrechtsverletzende und kriegsführende Staaten exportiert. Mit ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, Millionen von Menschen in die Flucht getrieben oder getötet. Zivilist*innen – insbesondere Frauen und Kinder – sind die Hauptleidtragenden.

Berlin ist ein Zentrum des internationalen Rüstungshandels. Um den Deutschen Bundestag und die Fachministerien haben sich zwischenzeitlich fast alle großen Rüstungsunternehmen mit eigenen Hauptstadtrepräsentanzen angesiedelt um für das Ziel der Aufrüstung zu werben. Die DenkMalTour führt vorbei an den Lobbybüros der großen Rüstungskonzerne in Berlin. Wir wollen uns bei der Tour, die vom Brandenburger Tor über den Potsdamer Platz bis zur Friedrichstraße führt, einen Teil der Rüstungslobby in Berlin anschauen. Bei der Tour werden Informationen über die Unternehmen und ihre Rüstungsprodukte vermittelt, aktuelle Rüstungsprogramme angesprochen und Widerstand gegen diese Planungen aufgezeigt.

International agierende Rüstungsbetriebe wie Rheinmetall, Diehl, Lockheed Martin oder Boeing sind dabei. Auch die Verstrickungen der Deutschen Bahn AG mit dem Rüstungssektor werden aufgezeigt. Natürlich darf am Potsdamer Platz der Sockel nicht fehlen, der an den berühmten Auftritt von Karl Liebknecht am 1. Mai 1916 gegen den Krieg erinnert.

Die DenkMalTour findet als Teil der Aktion "Frieden geht!" statt.

Wir fordern:

Kriegswaffen und Rüstungsgüter dürfen grundsätzlich nicht exportiert werden!

Wichtige Schritte auf diesem Weg sind:

  • Kein Export von Kriegswaffen und Rüstungsgütern an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten
  • Exportverbot von Kleinwaffen und Munition
  • Keine staatlichen Hermesbürgschaften zur Absicherung von Rüstungsexporten
  • Keine Lizenzvergaben zum Nachbau deutscher Kriegswaffen

Die Rüstungsindustrie muss auf eine sinnvolle, nachhaltige, zivile Fertigung umgestellt werden (Rüstungskonversion).

Ort/Unterkunft/Treffpunkt: 

Pariser Platz (Brandenburger Tor, auf Seite der Französischen Botschaft), Pariser Platz, 10117 Berlin

Ort/Unterkunft/Treffpunkt: 
Pariser Platz (Brandenburger Tor), Pariser Platz, 10117 Berlin

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