Online-Reihe: Kritisch. Achtsam. Transformativ. – Impulse für eine gerechte Umweltbildungspraxis
Dieser Workshop verbindet queere und dekoloniale Perspektiven in Bezug auf Natur und Landwirtschaft. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Perspektivhaftigkeiten, der Untersuchung von Mensch-Natur-Verhältnissen und der Hinterfragung von in diesem Verhältnis zutage tretenden, oftmals unhinterfragten Zuschreibungen und Setzungen. Was passiert, wenn wir Natur als Verwandtschaft oder Lehrer_in verstehen? Was wenn wir eine Care-Revolution nicht nur für Mitmenschen anvisieren, sondern auch für Böden, Bäume, Bienen? Diese Reflexionen werden begleitet von so basalen wie fundamentalen Fragen, wie: Was ist Natur? Wieviel hat der Ausdruck „natürlich“ eigentlich mit der Natur zu tun? Und, was ist an der Idee von Umwelt problematisch? Der Workshop zeigt auf, welche Machtverhältnisse in diesen Definitionen zu Tage kommen, es werden (hetero-)normative und eurozentrische Sichtweisen sichtbar gemacht und das (queere) Verständnis von dem, was Natur und Umwelt genannt wird, für eine gerechtere „Umwelt“bildung vertieft.
Referentin: Sophie von Redecker
Sie verbindet in ihrer Forschung postkoloniale Theorie, queere und dekoloniale Ansätze mit Landwirtschaft.
nach Selbsteinschätzung
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