Umweltschutz als Heimatschutz? Ökologie in der extremen Rechten

30.11.2019 bis 01.12.2019
Kosten: 

Das Seminar kostet 20 Euro. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Auskunft & Anmeldung: 

Naturfreundejugend Berlin

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular auf https://naturfreundejugend-berlin.de/kontakt. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

Nicht erst seit es ein Ministerium dafür gibt, ist der Begriff „Heimat“ wieder in aller Munde. Während die einen ihn gerne als demokratisches Konzept zurückerobern würden, finden wir ihn in der extremen Rechten vor allem dann, wenn es um Umweltschutz geht: „Naturschutz ist Heimatschutz“. Harmlos, oder? Wie kommt es, dass sich gerade extrem rechte Organisationen mit Umweltschutz auseinandersetzen? Was hat das mit „Blut und Boden“ oder dem „Ethnopluralismus“ zu tun?

Doch nicht nur offene Neonazis, auch die sogenannte „Neue Rechte“ beschäftigt sich mit ökologischen Themen. Oft werden bei ihnen rückwärtsgewandte Konzepte mit progressiven Elementen wie Postwachstumsökonomie, Fair Trade und Nachhaltigkeitskonzepten verbunden.

Im Seminar wollen wir die Entstehung der rechten Umweltideologie und ihre aktuellen Ausprägungen beleuchten.

Ort/Unterkunft/Treffpunkt: 
NFJ-Laden, Weichselstr. 13/14, 12045 Berlin