Transformations-Portal der NaturFreunde Deutschlands

Seit etwa drei Jahrzehnten baut sich eine tiefgreifende Veränderung der Gesellschaft auf, die getrieben wird von der Verschiebung des Kräfteverhältnisses zwischen Markt und Politik zulasten der Demokratie, der Entbettung der Wirtschaft aus sozialen Bindungen sowie den ökologischen Grenzen des Wachstums. Wir nennen diese Veränderungen die Transformation der Gesellschaft.

Allerdings wollen wir unsere Gesellschaft nicht den Marktradikalen und ihrem kurzfristigen Gewinnstreben überlassen. Wenn alle Menschen eine gute Zukunft haben sollen, muss die Natur der limitierende Faktor für alle Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Technik werden. Die NaturFreunde engagieren sich deshalb für die sozialökologische Transformation als Weg in eine nachhaltige Gesellschaft.

Darum gibt es eine Transformation

Darum gibt es eine Transformation

"Wir leben in einer spannenden Zeit, in der wir mehr denn je die Zukunft in unserer Hand haben. Seit drei Jahrzehnten baut sich eine tiefgreifende Transformation der Nachkriegswelt auf, die entweder sozialökologisch gestaltet wird oder in erbitterte Verteilungskämpfe und neue Gewalt führt. Zusammen kommen: die erneute Entbettung der Wirtschaft aus ...

movum | Briefe zur Transformation

© 

movum | Briefe zur Transformation

Fossile Energien bedrohen unseren Planeten auf vielfältige Weise. Sie sind nicht nur Hauptursache des Klimawandels, sondern wirken auch als Risikoverstärker für Konflikte: Um Gas und Öl werden Kriege geführt, klimabedingte Katastrophen erhöhen das Risiko für den Ausbruch bewaffneter Konflikte in Ländern, die einerseits verletzlich gegenüber den ...

Artikel zum Thema Transformation

17.07.2017 |
Berlin, 17. Juli 2017 – Die Klage von Bundeskanzlerin Angela Merkel über zu komplizierte Vorschriften für Investitionen kritisiert Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: Dass die Investitionsquote in Deutschland erhöht wird, ist schon lange überfällig. Viele überzeugende Gründe sprechen dafür: Sie stärken die Innovationskraft, erhöhen die Lebensqualität, können den ...
© 
14.07.2017 |
Etwa 70 NaturFreunde waren gekommen, um am 9. Juli beim „Treffpunkt N“ im Garten des NaturFreunde-Bootshauses in München miteinander über die Zukunft der NaturFreunde zu diskutieren und sich kennenzulernen. Die Zusammenarbeit zwischen Bundes-, Landes-, Bezirks- und Ortsgruppenebene zu stärken und sich in persönlicher Begegnung und Austausch gemeinsam über die Inhalte der NaturFreunde zu ...
07.07.2017 |
Anlässlich der Krawalle am Rand des G20-Gipfels erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: Die G8 und die G20 sind fragwürdige Formen einer nicht legitimierten „Weltregierung“. Dass Regierungschefs miteinander reden, ist richtig. Doch in Hamburg findet eine Inszenierung der Reichen statt. Diese teuren und überdimensionierten Treffen lösen nicht die Probleme der Welt ...
07.07.2017 |
Pünktlich zum G20-Gifpel haben sich gestern die EU und Japan nach vierjährigen Verhandlungen auf den Abschluss eines der weltweit größten Handelsabkommen verständigt. Die NaturFreunde Deutschlands kritisieren das sogenannte JEFTA-Abkommen scharf. Dazu David Geier, Beauftragter des NaturFreunde-Bundesvorstands für Freihandelspolitik: „Die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedsstaaten ...
05.07.2017 |
Die „sehr einseitige“ Debatte über Gewalt bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg kritisiert Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: Vom großen Sozialphilosophen Norbert Elias wissen wir, dass die Zivilisierung der Gesellschaft die soziale Disziplinierung der Gewalt bedeutet. Gerade weil auch wir NaturFreunde für Humanität und eine zivile Gesellschaft kämpfen, ...
© 
02.07.2017 |
Am 2. Juli haben in Hamburg 25.000 Menschen mit einer sogenannten „Protestwelle“ friedlich gegen die neoliberale Politik der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt demonstriert, kurz: gegen die neoliberale Politik der G20. Mit einer Bootsdemo, einem Protestmarsch und einem Bannermeer haben NaturFreunde mit vielen anderen Vertretern der Vernunft für gerechten Welthandel und ...
02.07.2017 |
Mit einem Protestmarsch durch die Innenstadt, über 130 Booten auf der Alster und einem Meer aus Bannern und Transparenten demonstrierten am Sonntag dem schlechten Wetter zum Trotz über 18.000 BürgerInnen in Hamburg unter dem Motto: “G20 Protestwelle - Eine andere Politik ist nötig”. Zum Abschluss der G20 Protestwelle haben mehr HamburgerInnen den Weg zum Rathausmarkt gefunden als zuvor bei ...
26.06.2017 |
Einen Vorgeschmack auf die Großveranstaltung am 2. Juli boten heute zahlreiche AktivistInnen, die am Jungfernstieg demonstrierten und einen „G20 Protestwelle“-Schriftzug mit roten Buchstaben bildeten (Fotos hier). Zehntausende Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet wollen am kommenden Sonntag in Hamburg für eine andere Politik der G20 protestieren. Die geplante Bootsdemo auf der Binnenalster, ...
09.06.2017 |
Hungersnöte, Ungleichheit, Klimawandel und Kriege sind die drängenden Probleme unserer Zeit. Vier Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg mahnt das Bündnis der G20 Protestwelle am 2.Juli konkrete Schritte an. Die Regierungen der 20 reichsten Nationen der Welt arbeiten bereits an finalen Entwürfen für Kommuniqués und Erklärungen. Die Zeit drängt also. Die Veranstalter, darunter die NaturFreunde ...
02.06.2017 |
Den von US-Präsident Donald Trump verkündeten Ausstieg der USA aus dem Weltklimavertrag kritisieren Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und Dr. Joachim Nibbe, Bundesfachbereichsleiter Naturschutz, Umwelt und Sanfter Tourismus der NaturFreunde Deutschlands: Michael Müller: „Die USA setzen ihren ökologischen Kolonialismus fort, der von Anfang an die Klimadiplomatie ...

Seiten