movum | Briefe zur Transformation

Umwelt und Migration stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe

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Umwelt- und Klimaschäden  werden in der Genfer Flüchtlingskonvention nicht als Fluchtgrund ankerkannt. Aber allein im Jahr 2014 waren schätzungsweise 17,5 Millionen Menschen weltweit aufgrund von Extremwetterereignissen auf der Flucht. Laut UN-Sicherheitsrat stellt der Klimawandel auch eine Bedrohung des Weltfriedens dar.

Die Infografik beleuchtet die Fluchtursachen. Der Klimawandel ist mittlerweile Auslöser und Verstärker für vielfältige Fluchtursachen: So überschreitet die Zahl der Umwelt- und Klimavertriebenen die Zahl der vor Krieg Flüchtenden um ein Vielfaches. Fluchtursachen bekämpfen heißt somit, die planetaren Belastungsgrenzen nicht weiter zu überschreiten.

Die aktuelle Ausgabe als PDF-Download.

Die "movum" verbindet ökologische und soziale Gerechtigkeit

Wir leben in einer Zeit, in der die Folgen der vom Menschen gemachten Naturzerstörung immer deutlicher werden: Klimawandel, Wetterextreme, Peak Oil, Umweltflüchtlinge. Aber noch wir leben auch in einer Zeit, in der die schlimmsten Auswirkungen verhindert werden können. Dabei ist die Verbindung von ökologischer und sozialer Gerechtigkeit eine Schlüsselfrage für die Zukunftsfähigkeit moderner Gesellschaften.

Auf Initiative von Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, geben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der BUND, die Deutsche Umweltstiftung, EuroNatur, das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, der Gesprächskreis Die Transformateure sowie die NaturFreunde gemeinsam movum - Briefe zur Transformation heraus, die der Einordnung der Ökologie in gesellschaftspolitische Zusammenhänge dienen sollen.

movum erscheint monothematisch und liegt kostenlos der Fachzeitschrift politische ökologie des Oekom Verlages bei.