Normungs-Portal der NaturFreunde

Fassade des Deutschen Instituts für Normung in Berlin mit Schriftzug "DIN"
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Die Normungsarbeit der deutschen Umweltverbände wird vom Koordinierungsbüro Normungsarbeit der Umweltverbände (KNU) organisiert. Aktuelle Träger des KNU sind außer den NaturFreunden Deutschlands der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Auf europäischer Ebene arbeitet das KNU mit dem europäischen Koordinierungsbüro für Normung  European Environmental Citizens’ Organisation for Standardisation (ECOS) zusammen.

Kompetenzteam der NaturFreunde
Der Bundesfachbeirat "Umweltschutz und Normung" der NaturFreunde Deutschlands (Kontakte in der rechten Spalte) ist ein Zusammenschluss von Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten, die seit Jahren in der Normungsarbeit tätig sind. Der Bundesfachbeirat übernimmt eine beratende Funktion für Bundesverband, Landesverbände und Ortsgruppen, arbeitet mit anderen Umweltverbänden zusammen und setzt sich national und international für die Beteiligung von Umweltverbänden bei Normungsprozessen ein. Denn: Die Festlegung der Normen darf nicht der Wirtschaft überlassen bleiben.

Warum Normung?

Normen und Standards begegnen uns oft im Alltag. Dabei handelt es sich meistens um „Soll-Sätze“, die sich darauf beziehen, wie etwas sein sollte. Die Backanleitung "Man nehme: 200g Mehl, 1/4 Liter Milch und 1 Prise Salz" ist beispielsweise als Norm. Sie schreibt uns das Vorgehen bei der Herstellung eines bestimmten Kuchens vor. Geläufiger im ...
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12.08.2016 |
Im Frühjahr 2016 hat das Deutsche Institut für Normung (DIN) in einem Schreiben auf die anstehende Fortentwicklung der Deutschen Normungsstrategie hingewiesen und hierfür einen breiten Beteiligungsprozess ange­kündigt. Aus Sicht von NaturFreunden, Deutschem Naturschutzring und BUND, die im "Koordinierungsbüros Normungsarbeit der Umweltverbände" (KNU) zusammenarbeiten, ist es dem DIN mit dem ...
14.02.2016 |
Fünf bis sechs Millionen Häuser in Deutschland mussten ehemals gültigen Normen zufolge mit bioziden Holzschutzmitteln behandelt werden. Die Raumluft-Messungen in einem Dachstuhl wiesen kürzlich extrem hohe Nervengift-Werte sowie Dioxinbelastungen nach. Das Gebäude wurde zum Sanierungsfall. Das Problem: Dachstühle werden mittlerweile gedämmt und die Schadstoffe damit luftdicht verpackt. Der ...
14.12.2015 |
Die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels bewertet Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: Die Dynamik des Pariser Klimagipfels (COP21) hat das bisher bei Klimaverhandlungen übliche Verschieben und Vertagen unmöglich gemacht. Die große Überraschung ist: 195 Staaten plus die Europäische Union haben sich auf ein globales Klimaschutzabkommen geeinigt. Unerwartet war auch, ...
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01.12.2015 |
In dem Beitrag „Jede Menge Gift – jetzt luftdicht verpackt“ berichtet Karl-Jürgen Prull über sehr hohe Werte der Nervengifte PCP und Lindan im Dachstuhl eines niedersächsischen Einfamilienhauses. Die Quelle: vor 55 Jahren aufgebrachte Holzschutzmittel. Das Problem: Diese Holzschutzmittel befinden sich in fünf bis sechs Millionen weiteren Häusern, die nun gedämmt und damit luftdicht verpackt ...
01.09.2015 |
Rethem an der Aller, Heidekreis, Niedersachsen. Das Zweifamilienhaus, um das es hier geht, könnte sicherlich auch in jeder anderen deutschen Kleinstadt stehen – wären da nicht im Dachstuhl diese extrem hohen Belastungen mit giftigen Holzschutzmitteln, die bei Messungen des Bremer Umweltinstitutes gefunden wurden. Obwohl die Behandlung des Holzes vor mehr als 55 Jahren erfolgte, wurden erst im ...
10.10.2014 |
„Die geplanten Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA sind ein verzweifelter Versuch, die neoliberale Dominanz der Märkte über die Demokratie zu retten“, erklärte der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller heute während einer Veranstaltung von NaturFreunden, BUND und dem Koordinierungsbüro Normungsarbeit der Umweltverbände. Dort diskutieren einen Tag vor dem ...
01.09.2014 |
Wenn die Erderwärmung zu immer mehr Starkregen führt: Müsste dann nicht auch die Dachentwässerung angepasst werden? Tatsächlich bilden Extremwetter – neben hohen Niederschlagsmengen auch Hitzewellen und starke Stürme – eine große Belastung für Bauwerke und die dazugehörigen Infrastrukturen, zum Beispiel die Kanalisation. Allerdings kann man nun nicht einfach größere Fallrohre an der ...
01.02.2013 |
Das Präsidium des Deutschen Institutes für Normung - DIN hat im April 2012 das von der Deutschen Bauchemie beantragte Schiedsgerichtsverfahren zur Aufweichung des Vorranges des baulichen Holzschutzes vor dem chemischen Holzschutz endgültig abgewiesen. Damit sind alle Rechtsmittel der Deutschen Bauchemie ausgeschöpft.