Atomwirtschaft

Wie das Verursacherprinzip in der Umweltpolitik außer Kraft gesetzt wurde - eine Kritik von Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und Vorsitzender der Endlagerkommission
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Dieser schwach strahlende Atommüll im Schacht Asse sollte "auf ewig" dort lagern. Heute wird bereits an der Räumung gearbeitet.
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Kein Wunder, dass es Wutbürger gibt. Ein Musterbeispiel, weshalb sie den Nährboden finden, ist der goldene Handschlag, der die Fehler der vier deutschen Atombetreiber EnBW, Eon, RWE und Vattenfall auch noch belohnt. Das geschieht faktisch mit dem am 15. Dezember 2016 im Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung. Aber im Kern geht es nicht um Verantwortung, sondern um...
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Zur aktuellen Diskussion über die Sicherheit der belgischen Atomkraftwerke Doel und Tihange erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands: Das deutsch-belgische Abkommen zur nuklearen Sicherheit, das einen besseren Informationsaustausch über die Atomkraftwerke in Doel und Tihange garantieren soll, hilft nicht weiter. Ziel der Gespräche zwischen der Bundesregierung und der belgischen Regierung muss die sofortige...
Hans Peter Schmitz über seine Erfahrungen mit der Atomwirtschaft
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Am 28. März 1979 diskutierten in Bonn Mitglieder des NaturFreunde-Bundesvorstandes mit SPD-Bundestagsabgeordneten. Die Politiker vertraten den Standpunkt, der steigende Strombedarf sei nur mit der Atomspaltung zu decken. Das Verfahren galt ihnen als hinreichend sicher. Wir NaturFreunde konnten nur unsere Bedenken entgegen halten. Ernsthafte Atomunfälle waren bis dato nicht bekannt. Niemand der Beteiligten ahnte, was sich zum gleichen Zeitpunkt...