FARN-Fachtag
Angesichts der wachsenden Bedeutung von Naturerfahrungen, Wald- und Wildnispädagogik sowie verbreiteter Vorstellungen von „Naturverbundenheit“ lädt der Fachtag dazu ein, bekannte Ansätze zu hinterfragen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Vielfalt, Teilhabe und Verantwortung in der Naturbildung. Gemeinsam schauen wir auf Themen wie Rassismus, Kolonialismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit und darauf, wie sich diese – oft unbemerkt – auch in naturpädagogischen Konzepten, Bildern und Erzählungen widerspiegeln können. Zugleich geht es darum, Naturverbindung als etwas Gestaltbares zu begreifen: offen, solidarisch und stärkend für unterschiedliche Lebensrealitäten.
Mit praxisnahen Impulsen und Beispielen aus der pädagogischen Arbeit, die Mut machen, eigene Zugänge weiterzuentwickeln und neue Wege auszuprobieren, öffnet der Fachtag einen Raum für Austausch darüber, wie eine kritische, inklusive und emanzipatorische Praxis in der Umwelt- und Naturbildung aussehen kann. Dabei wird auch in den Blick genommen wie mit herausfordernden Deutungen von Natur, etwa aus esoterischen oder verschwörungsideologischen Kontexten, sensibel und doch abgrenzend umgegangen werden kann.
Neben kurzen Inputs erwarten die Teilnehmenden Workshops und moderierte Gesprächsräume, die zum Fragenstellen, Teilen von Erfahrungen und gemeinsamem Lernen einladen. Der Fachtag versteht sich als Ort der Vernetzung, der Inspiration und der kollegialen Unterstützung.
Ablauf
Sobald wir das Programm finalisiert haben, stellen wir es hier ein.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten allerdings um eine verbindliche Zusage.
kostenlos
FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention
und Engagement im Naturschutz
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