Politik konkret: Der Kampf der proletarischen Frauen für das Frauenwahlrecht

Zielgruppe: 
Alle
Auskunft & Anmeldung: 

NaturFreunde Berlin
Uwe Hiksch
hiksch@naturfreunde.de
(0176) 62 01 59 02

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Die Arbeiter*innenbewegung hat seit ihrer Gründung für die Durchsetzung der Rechte von Frauen gekämpft. Die Gründung der Sozialistischen Fraueninternationale (Socialist International Women – SIW) fand auf der ersten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz, am 17. August 1907, am Vortag des Internationalen Sozialistenkongresses, in Stuttgart statt. 58 weibliche Delegierte aus 15 Ländern Europas und aus Übersee versammelten sich dort mit dem Ziel, sich weltweit zusammenzuschließen. Darunter waren 12 deutsche Sozialistinnen und die erste weibliche Parlamentarierin, eine finnische Sozialistin. Innerhalb der Arbeiter*innenbewegung gab es dabei sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Strategie und die Inhalte zur Durchsetzung der Rechte der Frauen.

Im Vortrag werden wichtige Meilensteine in der Arbeiter*innenbewegung und die Vorstellungen von wichtigen Vertreter*innen zum Recht der Frauen vorgestellt. Von August Bebel, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Ottilie Baader, Emma Ihrer, Lily Braun und Luise Zietz werden programmatische Forderungen und gesellschaftspolitische Vorstellung aufgezeigt, Unterschiede herausgearbeitet und ihre strategischen und inhaltlichen Positionen zur bürgerlichen Frauenbewegung aufgezeigt.Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin statt.

Referentin: Gisela Notz

Ort/Unterkunft/Treffpunkt: 
NaturFreunde Berlin, Paretzer Straße 7, 10713 Berlin

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