Workshop zum Argumentationstraining am 29./30.05.2026.
In dem Workshop soll es darum gehen, gemachte Erfahrungen mit dem Argumentationstraining zu analysieren und Situationen zu beleuchten, die zu einem zufriedenstellenden Ergebnis geführt haben, aber auch besonders die Situationen in den Blick zu nehmen, bei denen die TeilnehmerInnen das Gefühl hatten, argumentativ an ihre Grenzen gestoßen zu sein und ein Gefühl der Ohnmacht zurückgeblieben ist. Wir wollen gemeinsam die gemachten Erfahrungen reflektieren und analysieren, um verschiedene Ansätze und Möglichkeiten zu finden, wie unzufriede verlaufende Diskussionen noch positiv beeinflusst werden können, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
Der Workshop wirkt auf mehreren Ebenen demokratiestärkend:
- Direkt – Teilnehmende werden handlungsfähiger in konkreten Konfliktsituationen. Wer weniger Ohnmacht erlebt, bleibt engagierter und gibt nicht auf.
- Indirekt – Die Analyse schärft das Verständnis dafür, wie antidemokratische Kommunikation funktioniert: durch Destabilisierung, nicht durch Argumente. Wer das durchschaut, ist immun gegen die Dynamik.
- Strukturell – Solche Workshops stärken zivilgesellschaftliche Gruppen als Akteure demokratischer Kultur. Sie vermitteln, dass Demokratieverteidigung eine erlernbare Praxis ist, keine Charakterfrage.
- Gesellschaftlich – Jede gelungene Intervention am Infostand, jede Umstehende, die nachdenklich wird, ist ein kleiner Beitrag zur Normverschiebung zurück in Richtung eines demokratischen Grundkonsenses.
Eine Teilnahme ist auch möglich ohne das vorausgegangene Argumentationstraining. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Referent: Erwin Ress
Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Demokratie und Vielfalt verankern" der NaturFreunde Rheinlans-Pfalz e.V. und wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.
MiMu Demokratietreff, Mail: miteinander-mutterstadt@naturfreunde-rlp.de

