atomkraft

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Am 17. Dezember 1938 gelangen Otto Hahn und seinem Assistenten Fritz Strassmann im Kaiser Wilhelm Institut für Chemie in Berlin Dahlem das „Zerplatzen“ des Urankerns in mittelschwere Atomkerne. Die Entdeckung der Kernspaltung begann mit der „Radium-Barium-Mesothorium-Fraktionierung“ und wurde drei Wochen später in der Zeitschrift „Die Naturwissenschaften“ veröffentlicht. Acht Wochen später sprachen Hahn und Strassmann offiziell von der „...
Ein Kommentar der NaturFreunde Deutschlands
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Nach der jüngsten Abschaltung des E.on-Atomreaktors Oskarshamn 2 durch die schwedische Atomaufsicht einerseits und der Bekanntgabe der schwedischen Regierung, bis 2050 einen Atomstromanteil von 50 Prozent halten zu wollen andererseits, fordern die NaturFreunde Deutschlands Stromkundinnen und -kunden auf, keinen Strom mehr von den Konzernen E.on und Vattenfall zu kaufen, um das Atomrisiko nicht weiter mitzutragen . „Das Pannen-AKW Oskarshamn muss...
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Seit Anfang März – sieben Jahre nach dem GAU von Fukushima – läuft der preisgekrönte Dokumentarfilm „ FURUSATO – WUNDE HEIMAT “ in den Kinos. Der Film zeigt, wie es den Einwohnern der Stadt Minamisoma im Distrikt Fukushima heute geht und wie hilflos sie den Folgen der Atomkatastrophe gegenüberstehen. Denn tatsächlich leben noch immer knapp 57.000 Menschen in der verseuchten Stadt, obwohl sie wissen, dass sie von einer unsichtbaren tödlichen...
NaturFreunde Deutschlands: Verantwortliche haben aus Tschernobyl nichts gelernt
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Mit der Entscheidung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), der Ukraine einen Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro für die Modernisierung derzeit am Netz befindlicher Atomkraftwerke zu gewähren, übernehme die EBWE auch direkte Verantwortung für die Gefahr eines neuen Atomunfalls in der Ukraine, kritisieren die NaturFreunde. Sie kündigen Protest in Berlin an. „Die Regierung verbreitet offen eine Unwahrheit“, mahnt Uwe...
Terminhinweis: Protestveranstaltung vor Bundestag am 15.3. ab 10:00 Uhr
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Anlässlich der anstehenden Bundestags-Abstimmungen zum Thema EURATOM erklärt Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands: Die NaturFreunde Deutschlands begrüßen die morgige EURATOM-Debatte im Deutschen Bundestag über die Anträge der Oppositionsparteien. Während DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen die Auflösung von EURATOM fordern, beantragt die SPD eine grundlegende Umgestaltung des Vertrages. CDU/CSU und FDP haben im...
NaturFreunde Bayern und Sachsen fordern erneuerbare Technologien statt der umstrittenen Erweiterung des Störfall-Kraftwerks Temelín
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Die NaturFreunde in Bayern und Sachsen bedauern, dass die tschechische Regierung den Ausbau des störanfälligen Atomkraftwerks Temelín dem Ausbau erneuerbarer Energien vorzieht. Dabei ist Atomkraft nicht nur beim Betrieb wegen möglicher Störfälle, sondern auch durch die fehlenden Endlager auf unabsehbare Zeit gefährlich. Zudem ist sie – bei Einberechnung aller Kosten – eine der teuersten Energiequellen. Aktuell beträgt der Anteil der erneuerbaren...
NaturFreunde: Russische Atompolitik hat aus Tschernobyl nichts gelernt
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Zu den Plänen der russischen Regierung, 21 neue Atomkraftwerke zu bauen, erklärt das Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands Uwe Hiksch: Die russische Regierung plant den Neubau von 21 Atomreaktoren bis zum Jahr 2030. Jährlich sollen mehr als 23 Milliarden Rubel in die neuen Meiler investiert werden. Die Gesamtausgaben für das russische Atomprogramm liegen im Jahr bei mehr als 60 Milliarden Rubel. Die neuen Atomreaktoren werden...
Stellungnahme von Dr. Joachim Nibbe, Bundesfachbereichsleiter für Naturschutz, Umwelt und sanfter Tourismus (NUST)
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Dieser schwach strahlende Atommüll im Schacht Asse sollte "auf ewig" dort lagern. Heute wird bereits an der Räumung gearbeitet.
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Der Bundesfachbereichsleiter für Naturschutz, Umwelt und sanfter Tourismus (NUST) der NaturFreunde Deutschlands, Dr. Joachim Nibbe, bezieht Stellung zum Referentenentwurf der Verordnung über die sicherheitstechnischen Anforderungen an die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle (Artikel 1 und 2): 1. Zur Ausgangslage Die NaturFreunde Deutschlands haben sich seit Beginn der Kernenergienutzung kritisch gegenüber dieser Form der Energieerzeugung...
Hans Peter Schmitz über seine Erfahrungen mit der Atomwirtschaft
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Am 28. März 1979 diskutierten in Bonn Mitglieder des NaturFreunde-Bundesvorstandes mit SPD-Bundestagsabgeordneten. Die Politiker vertraten den Standpunkt, der steigende Strombedarf sei nur mit der Atomspaltung zu decken. Das Verfahren galt ihnen als hinreichend sicher. Wir NaturFreunde konnten nur unsere Bedenken entgegen halten. Ernsthafte Atomunfälle waren bis dato nicht bekannt. Niemand der Beteiligten ahnte, was sich zum gleichen Zeitpunkt...