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Heute wissen viele Menschen nicht mehr, dass für eine gesicherte Versorgung mit Lebensmitteln die Bestäubung durch Insekten genauso notwendig ist wie lebendige, fruchtbare Garten- und Ackerböden. Sie kennen Lebensmittel nur aus dem Supermarkt. Das war vor wenigen Generationen noch anders: da war es selbstverständlich, dass ein Teil der Lebensmittel zum täglichen Verzehr im eigenen Garten selbst angebaut wurde. Die Menschen hatten dadurch...
Gemessen: 80 Prozent weniger Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen
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Wer nach sommerlichen Autotouren genau hinguckt, sieht bereits einen Unterschied: Die Frontscheibe muss heute viel seltener von Insektenleichen gereinigt werden als noch vor Jahren. Das freut natürlich die Autofahrer. Dabei ist es ein Signal für eine ökologische Katastrophe. Empirische Untersuchungen des Entomologischen Vereins Krefeld, mit dem auch der NABU in Nordrhein-Westfalen zusammenarbeitet, erhärten den Verdacht. Ehrenamtliche Helfer...
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Fünf sogenannte Radautobahnen werden gerade in Nordrhein-Westfalen geplant. Das sind qualitativ hochwertige Radwege über längere Distanzen, die Berufspendler dazu bewegen sollen, vom Auto auf das Rad umzusteigen. Für diese Radschnellwege gibt es eigene Qualitätskriterien, etwa eine Mindestlänge von fünf Kilometern und eine Mindestbreite von vier Metern, Beleuchtung innerorts, Steigungsarmut, möglichst durchgehende Trassenführung an...
Während das Urban Gardening immer hipper wird, klagen die Schrebergärtner
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Früher war das ein schnödes Parkdeck eines Supermarktes in der Berliner Müllerstraße. Dann kam die „Stadt Guerilla“ und konstruierte Kasten-Beete. Ein erstes mit Erdbeerpflänzchen, ein zweites mit Kohlrabi, dann eine Wildblumenwiese und öffentliche Gemeinschaftsbeete. Heute ist das Parkplatzdeck eine „Himmelswiese“. Der Trend kommt aus den USA: 1973 wurde in New York die erste „Green Guerilla“ gründet, die fortan leere Grundstücke der Metropole...