NaturFreunde-Portal für eine nachhaltige Landwirtschaft

Die industrielle Landwirtschaft verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben immer mehr Menschen satt!

Die NaturFreunde Deutschlands sind Mitglied im Trägerkreis des "Wir haben es satt!"-Bündnisses, das sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung einsetzt. Mit dabei sind Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, Natur-, Tier- und VerbraucherschützerInnen, Entwicklungsorganisationen und Erwerbsloseninitiativen.

Artikel und Pressemitteilungen zum Thema Landwirtschaft

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04.03.2019 |
Frau Bross-Burkhardt, Sie haben das Buch „Gesunder Garten durch Mischkultur“ neu aufgelegt. Die Autorin gilt als Bio-Pionierin. Warum? Brunhilde Bross-Burkhardt: Gertrud Franck begann in den 1940er-Jahre mit Mischkulturversuchen. Sie musste einen großen Gutshaushalt mit mehr als 20 Personen versorgen. Dabei ging sie wie eine Wissenschaftlerin vor, besorgte sich Fachbücher, lud Experten ein, ...
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14.02.2019 |
Das Volksbegehren Artenvielfalt, das unter dem Slogan "Rettet die Bienen" ein besseres Naturschutzgesetz in Bayern durchsetzen will, hat sein Ziel erreicht. Die Initiator*innen melden, die erforderlichen zehn Prozent der Wahlberechtigten hätten sich bereits zwei Tage vor Ablauf der offiziellen Frist in die Listen eingetragen, sie sprechen von mehr als 1,7 Millionen Unterschriften. Ein breites ...
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21.01.2019 |
Wasserknappheit, Artensterben, hohe Treibhausgasemissionen, Bodendegradation und Landraub: Die negativen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft sind seit Langem offensichtlich. Die sozialen, ökonomischen und ökologischen Schäden gefährden die bäuerlichen Lebensgrundlagen und die Anpassungsfähigkeit der Ökosysteme an die bereits spürbaren Folgen der Klimakrise. In dem Positionspapier „ ...
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21.01.2019 |
Das neue NaturFreunde-Hintergrundpapier "Für eine neue Agrarpolitik: ökologisch, sozial und nachhaltig" analysiert auf 48 Seiten die aktuelle Situation der Landwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Das Papier beschreibt, wie die industrielle Landwirtschaft auf der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen aufbaut und vor allem der Profit für wenige große internationale Saatguthersteller, ...
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14.01.2019 |
Am 19. Januar werden in Berlin wieder tausende Menschen für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft demonstrieren. Das Bündnis „Wir haben es satt!“, dem auch die NaturFreunde Deutschlands angehören, fordert unter dem Motto "Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!" eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, Klimagerechtigkeit und Zugang zu gesundem Essen für ...
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10.12.2018 |
Dass die Auftaktpressekonferenz im Naturhistorischen Museum in Bern stattfand, war schon ein starkes Signal. Immerhin geht es bei der Schweizer NaturFreunde-Kampagne „Insektensterben aufklären“ um das Verschwinden der artenreichste Tier-Klasse. Aber dass der Schweizer Bauernverband Kampagnenpartnern ist und sogar erklärte, „die Schweizer Landwirtschaft sei bereit, für dieses Thema Verantwortung ...
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10.12.2018 |
Ein öffentlicher Aktionstag sorgt für Aufmerksamkeit, aktiviert Interessierte und hilft, neue Netzwerke aufzubauen. Das haben die „NaturFreunde bewegen“-Aktionstage gezeigt, die zweimal jährlich stattfinden. Ortsgruppen und Naturfreundehäuser stellen dabei ihre Angebote vor und vernetzten sich mit regionalen Initiativen. Mittlerweile gibt es eine Weiterentwicklung: Bei den Aktionstagen im ...
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22.11.2018 |
Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Die Missernte des Sommers 2018 hat gezeigt, dass die industrielle Landwirtschaft dem Klimawandel nicht gewachsen ist. Im Gegenteil: Sie feuert ihn weiter an. Sie zerstört die Bodenfruchtbarkeit, erschöpft die Wasservorräte und beschleunigt den Artenschwund. Die Ernährung zukünftiger Generationen steht auf dem Spiel. Die Untätigkeit der Politik darf ...
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18.10.2018 |
Die Qualität der Gewässer in Deutschland ist alles andere als gut. Genau genommen haben nur 8,4 Prozent der heimischen Flüsse und Seen einen "guten ökologischen Zustand", wie ihn das europäische Wasserschutzrecht fordert. Neun von zehn Oberflächengewässern also nicht. Dabei gibt es seit dem Jahr 2000 mit der sogenannten Wasserrahmenrichtlinie einen sehr hohen Schutzstandard in Europa. Doch viele ...
17.09.2018 |
Herr Professor, der Hitzesommer brachte die Erderwärmung zurück auf die Agenda. Obwohl es um Wetter ging, fragten die Medien „Ist das schon der Klimawandel?“ – ist er es? Mojib Latif: Ich vergleiche das gern mit einem gezinkten Würfel: Wenn wir die Sechs auf einem Würfel zinken, dann kommt die Sechs häufiger. Natürlich wurde sie auch schon davor gewürfelt, aber jetzt kommt die Sechs so oft, dass ...

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