NaturFreunde-Portal für eine nachhaltige Landwirtschaft

Die industrielle Landwirtschaft verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben immer mehr Menschen satt!

Die NaturFreunde Deutschlands sind Mitglied im Trägerkreis des "Wir haben es satt!"-Bündnisses, das sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung einsetzt. Mit dabei sind Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, Natur-, Tier- und VerbraucherschützerInnen, Entwicklungsorganisationen und Erwerbsloseninitiativen.

Artikel und Pressemitteilungen zum Thema Landwirtschaft

Ralph Hohenschurz-Schmidt im Gespräch mit Ehepaar Kleyer und Ilse Neumann (von links nach rechts).
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27.04.2018 |
Die NaturFreunde Büdelsdorf beschäftigen sich in diesem Frühling schwerpunktmäßig mit dem Insektenschutz. Und das Thema interessiert weit über die Ortsgruppe hinaus: Knapp 50 Personen kamen zu einem von den NaturFreunden organisierten Vortrag von Ralph Hohenschurz-Schmidt, Mitglied des Netzwerkes Blühende Landschaft. Dieses Netzwerk macht auf die dramatische Notlage von Bienen, Hummeln und ...
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26.04.2018 |
Gemeinsam mit 39 Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen fordern die NaturFreunde Deutschlands von der Bundesregierung ein rasches und umfassendes politisches Handeln im Rahmen des geplanten „Aktionsprogrammes Insektenschutz“. Anlass für die Veröffentlichung des Forderungskataloges ist eine Abstimmung am 27. April im Fachausschuss der EU-Kommission über ein Verbot von drei besonders ...
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23.04.2018 |
Bei einer Kräuterwanderung mit der Kräuterpädagogin Katharina Kindgen trafen sich im Landschaftsschutzgebiet Kettiger Bachtal mehr 30 Interessierte Natur- und Kräuterfreunde, denen Frau Kindgen eine Vielzahl von Kräutern am Ortsrand von Kettig zeigen konnte. Los ging es an der Streuobstwiese am Keudelsweg mit vielen Gänseblümchen, welche zu den Korbblütengewächs gehören und essbar sind. Auch die ...
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18.04.2018 |
Das Naturfreundehaus Hannover (E 8) ist ab sofort bio-zertifiziert und damit die erste Jugendbildungsstätte in Deutschland, die ausschließlich ökologisch erzeugte Lebensmittel verarbeitet. „Wir nehmen unsere Vorbildfunktion gegenüber unseren Gästen sehr ernst, die das Naturfreundehaus als außerschulischen Lernort nutzen“, erklärt Geschäftsführer Alexander Thron. Die Zertifizierung sei ein ...
09.04.2018 |
Die Nachrichten zum dramatischen Insektensterben zeigen Wirkung: Die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat den Kampf gegen das Insektensterben zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt und kündigt ein Aktionsprogramm für Insektenschutz an. Das geht nur in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium, liegen die Hauptursachen für das Insektensterben doch in dem massiven ...
19.03.2018 |
Unser Bild von Landwirtschaft ist stark von Kinderbüchern geprägt: Ein Bauer steht in Gummistiefeln zwischen einem Schwein, zwei Kühen, drei Hühnern und einem Feld mit Kohlköpfen, während die Bäuerin aus dem Küchenfenster schaut. Einfach schön. Doch die Realität ist längst eine andere: Nicht die kleinbäuerliche Landwirtschaft produziert unsere Lebensmittel, sondern Großkonzerne, die mit ...
19.03.2018 |
Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung zögert die EU-Kommission die Veröffentlichung einer Studie zur Importpolitik von Agrarrohstoffen seit Monaten heraus. Dazu erklärt Dr. Joachim Nibbe, Bundesfachbereichsleiter Naturschutz, Umwelt und Sanfter Tourismus der NaturFreunde Deutschlands: Die Zusammenhänge sind hinlänglich bekannt: Für global gehandelte Agrarrohstoffe wie Palmöl, Soja, Kakao und ...
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16.03.2018 |
Martin Schulz (44) ist nebenberuflich Bundesvorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ (AbL) und betreibt im Wendland einen konventionellen Schweine-Hof mit 800 Mastschweinen. Herr Schulz, Sie betreiben einen Schweinehof im niedersächsischen Wendland. Wie sind Sie Bauer geworden? Martin Schulz: Fast klassisch: Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden. Mit zehn begann ich ...
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15.03.2018 |
Nicht nur in der Landwirtschaft ist der Einsatz von Pestiziden ein großes Problem. Rund zehn Prozent der in Deutschland verkauften „Unkrautvernichtungsmittel“ werden in Privatgärten eingesetzt. Das sind etwa 5.000 Tonnen im Jahr, 90 Tonnen davon enthalten das besonders in der Kritik stehende Glyphosat. Mit diesen „Garten-Pestiziden“ werden 65,7 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt. Während ...
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15.03.2018 |
Weil unsere Kulturlandschaft – ausgeräumt, überdüngt und mit Chemie „vergiftet“ – immer weniger Lebensräume für Insekten und Vögel bietet, erhalten Haus- und Kleingärten eine immer größere Bedeutung für den Arten- und Naturschutz. Schon die Reduzierung des Pestizideinsatzes in privaten Gärten hätte deshalb einen erheblich positiven Einfluss auf die Umwelt. In naturnahen Gärten können Hobbygärtner ...

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