Angst, Ohnmacht und Rückzug schwächen Menschen – und damit auch Gruppen, die eigentlich gemeinsam etwas bewegen wollen. Gerade in herausfordernden gesellschaftlichen Zeiten reicht es nicht aus, nur über Demokratie, Haltung und Engagement zu sprechen. Wir müssen auch verstehen, wie der Mensch unter Stress funktioniert. Denn unser Nervensystem entscheidet mit, ob wir in Kontakt bleiben, zuhören und handlungsfähig werden – oder ob wir in Rückzug, Erstarrung, Abwehr oder Überforderung geraten. Wie können wir innere Sicherheit entwickeln, um nach außen mutiger, solidarischer und wirksamer zu handeln?
Dieser Workshop verbindet Demokratiearbeit mit Wissen über Nervensystem, Stressreaktionen, Selbstregulation und Co-Regulation. Er macht verständlich, warum Angst und Ohnmacht entstehen, wie Stress unsere Wahrnehmung und Kommunikation beeinflusst und warum Verbindung eine zentrale Ressource für Selbstwirksamkeit ist. Die Teilnehmenden erleben niedrigschwellige Übungen, stärkende Gruppenprozesse und konkrete Praxisimpulse. Ziel ist, dass sie den Workshop gestärkt verlassen: mit mehr Klarheit, mehr Mut, mehr Verbundenheit – und dem positiven Erleben, dass gemeinsames Handeln die eigene Kraft vervielfacht.
kostenfrei
Anmeldung erforderlich. Die Platzvergabe erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldungen.
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