Fotoaktion: Wir-haben-es-satt 2021

16.01.2021 12:00 - 12:00 Uhr
Auskunft & Anmeldung: 

NaturFreunde Berlin
Uwe Hiksch
hiksch@naturfreunde.de
(0176) 62 01 59 02

© 

Seit der ersten Wir-haben-es-satt-Demonstration rufen die NaturFreunde zur Teilnahme auf. In diesem Jahr wird es keine Demonstration geben, sondern lediglich eine Fotoaktion, an der wir uns als NaturFreunde auch beteiligen werden. Wir werden mit einem Transparent und Schilder an der Aktion des Bündnisses teilnehmen.

 Bitte meldet Euch bei Uwe Hiksch, wenn Ihr Euch an der Fotoaktion beteiligen wollt.

Ausdrücklich bitten wir Euch, sich an der Aktion Fussabdruck zu beteiligen. Infos findet Ihr hier: https://www.wir-haben-es-satt.de/mitmachen/fussabdruck/

#AgrarwendeLostreten - Aktion Fussabdruck

Macht mit bei der großen Abstimmung mit den Füßen gegen Höfesterben, Tierfabriken, Pestizide und Gentechnik!

Am 16. Januar tragen wir unseren Protest für die Agrarwende vor das Kanzler*innenamt. Wir treten dort ein für radikales Umsteuern in der Agrar- und Ernährungspolitik ein!

Umso wichtiger, dass ihr uns viele Fußabdrücke zuschickt! Macht mit bei der großen Abstimmung mit den Füßen für die Agrarwende!

Mitmachen ist kinderleicht:

1. Macht einen Abdruck von eurem Fuss oder Schuh auf Papier

2. Schreibt eure Forderungen dazu

3. Teilt euer Bild auf den Sozialen Medien unter #AgrarwendeLostreten

4. Schickt uns den Abdruck per Post oder ladet ein Foto hier hoch

Fußabdruck machen – so geht's:

Variante 1: Nehmt ein Stück Papier (gerne A3) und etwas Wasserfarbe und macht damit einen Abdruck von euren Füßen oder Schuhen.

Variante 2: Alternativ könnt eure Füße mit Wasser befeuchten, so einen Abdruck auf das Papier "stempeln" und den feuchten Umriss nachzeichnen.

Variante 3: Oder ihr nehmt einfach einen Stift und malt den Umriss eurer Schuhsohle nach.

Wenn ihr fertig seid, vergesst nicht eure Forderung dazu zu schreiben!

Aufruf:

Agrarindustrie abwählen!
Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und globale Solidarität!
Eine gescheiterte EU-Agrarreform, Bankrotterklärungen in der Klimakrise und ein fatales Abkommen mit den Mercosur-Staaten – diese Agrarpolitik muss abgewählt werden! Das Landwirtschaftsministerium und die Bundesregierung hofieren die Agrarindustrie und schieben den Umbau der Landwirtschaft weiter auf. Doch im Superwahljahr 2021 entscheiden wir alle über die Zukunft von Landwirtschaft und Essen. Laut und entschlossen fordern wir im Januar einen echten Politikwechsel:
Vom Acker bis zum Teller – Agrar- und Ernährungswende jetzt!

Corona zeigt uns noch deutlicher, wie wichtig eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft und das regionale Le-bensmittelhandwerk sind. Mit tagtäglicher harter Arbeit sichern sie unsere Ernährungssouveränität. Die Pandemie veranschaulicht aber auch die Probleme: Am Beispiel Tönnies sehen wir, wie die Industrie gewaltige Profite auf Kosten von Menschen, Tieren und Natur einfährt. Das macht uns sauer!

Schluss mit der Blockadehaltung im Agrarministerium!
Seit 15 Jahren macht das unionsgeführte Landwirtschaftsministerium knallharte Klientelpolitik für die Industrie. Das treibt zehntausende Höfe in den Ruin und lässt die Bäuer*innen auf den Kosten für den Umbau der Tierhaltung sitzen. Mit dem „Weiter so“ bei den pauschalen Flächensubventionen heizt Agrarministerin Klöckner das Höfesterben, die Klimakrise und das Insektensterben an. Das haben wir satt!

Essen ist politisch!
Wir sind die breite Bewegung, die für eine enkeltaugliche Agrar- und Ernährungspolitik auf die Straße geht. Deswegen kämpfen wir für den Erhalt der Höfe und artgerechte, flächengebundene Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und echten Klimaschutz, für globale Gerechtigkeit und gutes Essen für alle.

Im Superwahljahr für Agrarwende und Klimagerechtigkeit!
Bei den 6 Landtagswahlen und der Bundestagswahl zeigen wir 2021 klare Kante: Ohne Politikwechsel keine gute Zukunft für Bauernhöfe, Tiere und Umwelt! Für echten Klimaschutz brauchen wir den Umbau der Landwirtschaft. Das heißt: Die bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft stärken und die Höfe bei artgerechter Tierhaltung, Klima- und Artenschutz unterstützen – bei uns und weltweit!
Am 16. Januar tragen wir – die bunte, entschlossene und vielfältige Bewegung – mit Abstand und Maske unseren Protest für die Agrarwende vor das Kanzleramt. Gemeinsam verlangen wir dort ein radikales Umsteuern in der Agrar- und Ernährungspolitik!

Wir fordern:
Höfesterben beenden – Bäuer*innen beim Umbau der Landwirtschaft unterstützen!
Tierfabriken stoppen – Stallumbau fördern & Tierzahlen reduzieren!
Klimakrise bekämpfen – Fleischkonsum senken & gesunde Böden sichern!
Pestizidausstieg angehen & Gentechnik stoppen – Gesundheit & Insekten schützen!
EU-Mercosur-Abkommen in die Tonne – Menschenrechte statt Freihandelsabkommen!

Ort/Unterkunft/Treffpunkt: 
Platz der Republik,

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