Friedensbewegung

Wie die hessische Naturfreundejugend zum Startmotor der Ostermärsche wurde
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„Kampf dem Atomtod“-Demonstration der hessischen Naturfreundejugend nach Offenbach (1959).
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„Geht doch nach drüben!“ Das waren noch die nettesten Zurufe von Passanten, wenn sich in den 1960er-Jahren die großen Ostermärsche vier Tage lang über Landstraßen quälten. Angefangen hatte alles ganz klein – im Jahr 1959 mit einem 20-Kilometer-Marsch nach Offenbach. Der Protest richtete sich gegen die geplante Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen und wurde organisiert von der Leitung der hessischen Naturfreundejugend. 1961 folgte der erste...
Episode 5: Ostermarschbewegung
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Mach mit, gemeinsam bewegen wir viel mehr! Nein zu Krieg und Militarismus!
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Mahnwache vor dem Deutschen Bundestag
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Umbrüche dürfen nicht zu einer neuen Spaltung zwischen Ost und West führen
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Zu den Entwicklungen in der Ukraine erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller: Natürlich ist der Einsatz von russischen Truppen auf der Krim eine nicht zu akzeptierende Drohgebärde. Auch ist es unangemessen und falsch, wenn die Vertreter Russlands die ukrainische Maidan-Bewegung als faschistisch abtut und sie diskriminiert. Die NaturFreunde Deutschlands, die seit ihrer Gründung zur Friedensbewegung gehören,...
Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage „Gemeinsam für globale Abrüstung und Frieden"
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Link: https://us02web.zoom.us/j/85879395076?pwd=R0ExT0NOZ3VjS3J0NGNPYlRaclhUUT09
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Herr Lienen, Sie haben sich in den 1980er-Jahren bei Sportler für den Frieden engagiert, einer damals ziemlich bekannten Initiative, die dann im Jahr 1987 eine Friedensstafette von Flensburg bis zur Zugspitze durchführte. Wie kamen Sie zu dieser Initiative? Ewald Lienen: Ich habe ja bereits in den 1970ern angefangen, mich zu engagieren. Das begann mit der Berufsverbote-Initiative. Linke durften plötzlich nicht mehr im Staatsdienst arbeiten,...
Ein friedenspolitischer Standpunkt von Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands
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Immer mehr Regierungen rüsten auf und fordern höhere Militärbudgets. In Deutschland hat die Bundesregierung den Rüstungshaushalt seit dem Jahr 2015 um fast zehn Milliarden Euro auf zwischenzeitlich 37 Milliarden Euro erhöht. Damit nicht genug: Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Rüstung auszugeben. Dies würde nahezu zu einer Verdoppelung der heutigen Militärausgaben Deutschlands führen. Wir leben in...
Von Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands
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Die Zeiten der Hochrüstung und Militarisierung der Politik sind zurück. Wie das schwedische Friedensforschungsinstituts Sipri in seinem neuesten Bericht mitteilte, sind die weltweiten Rüstungsausgaben im Jahr 2020 erneut angestiegen auf mittlerweile fast zwei Billionen US-Dollar. Das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. 39 Prozent davon entfallen auf die USA, 56 Prozent auf die NATO-Staaten insgesamt. Deutschland hat die siebthöchsten...
Die Kündigung des INF-Vertrages könnte in diesem Sommer Realität werden
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Es war nur ein Tweet, aber einer, der die Welt verändern könnte: Via Twitter gab US-Präsident Donald Trump Anfang des Jahres bekannt, den Vertrag über das Verbot von atomaren Mittelstreckenraketen aufzukündigen, den so genannten "Intermediate Range Nuclear Forces"-Vertrag, kurz INF. Das wäre sein gutes Recht, argumentierte Trump, denn INF-Vertragspartner sind lediglich die USA und Russland. Doch die Kündigung eines 30 Jahre gültigen...

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