Atomausstiegs-Portal der NaturFeunde Deutschlands

Die NaturFreunde wollen eine Welt ohne Atomkraft

Bis dieses Ziel erreicht ist, sollten in Deutschland mindestens diese Forderungen erfüllt werden:

  • Kein Atommüllendlager in Gorleben!
  • Die Atom-Rückstellungen müssen in einen öffentlichen Fonds übertragen werden!
  • Eine Brennelementesteuer und eine angemessene Atom-Haftpflicht für Schadensfälle an Reaktoren müssen eingeführt werden, damit die Legende vom billigen Atomstrom endlich ein Ende hat!
  • Keine Genehmigung für einen Kraftwerksbau mit einer Effizienz unter 60 Prozent!
  • Deutlich höhere Investitionen in die Energieeffizienz und dezentraler Ausbau der entsprechenden Infrastruktur!
  • Modernisierung der Netzinfrastruktur, Übertragung der Netze in eine nationale Netzgesellschaft!
  • Rücknahme der Kürzungen bei der Förderung von Solaranlagen.
  • Ausweitung der Finanzmittel für erneuerbare Energie auf Kosten fossiler Energieträger und der Atomenergie.
  • Keine Exportbürgschaften für Atomkraftwerke!
  • Die Marktmacht von E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW als den größten Verhinderern einer modernen und nachhaltigen Energiepolitik muss endlich gebrochen werden!
  • Ausstieg aus der europäischen Atomgemeinschaft EURATOM – die freigewordenen Gelder müssen zweckgebunden in die Erforschung erneuerbarer Energien investiert werden!
Windrad mit Naturstrom-Logo
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Treiben Sie die Energiewende voran und wechseln Sie den Strom- und Gasanbieter

Wahrscheinlich wird der letzte Atomreaktor in Deutschland erst im Jahr 2022 vom Netz gehen - sofern die Bundesregierung nicht einen Rückzieher vom geplanten Atomausstieg macht. Doch schon jetzt können Sie die Energiewende weiter befeuern, indem Sie zu einem ökologischen Energie-Anbieter wechseln, der keinen "dreckigen" Atom- und/oder Kohlestrom ...

Veranstaltungskalender

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23.07.2017 Antiatom

NaturFreunde-Wanderung um Atomwaffenlager Büchel

56828 Büchel Eine schöne Wanderung verspricht der NaturFreunde-Tag am Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz.…
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NaturFreunde gegen EURATOM

Ungeachtet des beschlossenen Atomausstiegs ist die Bundesrepublik Deutschland weiterhin Mitglied von EURATOM, der Europäischen Gemeinschaft zur Förderung der Atomenergie. Deutsche Steuergelder finanzieren die Atomforschung, den gefährlichen Weiterbetrieb und gegebenenfalls sogar den Neubau von Atomkraftwerken in der EU. Der europaweite Atomausstieg wird dadurch verhindert! „Zuallererst den...

Artikel zum Thema Atomausstieg

20.04.2017 |
Zum jüngsten Störfall im Atomkraftwerk Cattenom erklären Monique Broquard, Landesvorsitzende der NaturFreunde Saarland, und Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands: Die Atomkraftwerke Cattenom und Fessenheim sind hochgefährlich, wie die ständigen Störfälle beweisen. Erst in der Nacht zum 19. April musste aus Sicherheitsgründen ein Block des AKW Cattenom ...
23.03.2017 |
Am 23. März 2017 hat der Bundestag das Gesetz für die Suche nach einem Endlager für Atommüll verabschiedet. Michael Müller, Co-Vorsitzender der Endlager-Kommission und Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, kritisiert den „gesetzten politischen Frame, der die Wirklichkeit überdeckt“. Müller erklärt: Jetzt wird von einer ‚weißen Landkarte‘ geredet, als sei die Suche ein Neuanfang, die ...
11.03.2017 |
Unter dem Motto „Für eine Zukunft ohne Atomanlagen!“ hat heute ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen, Initiativen und Parteien anlässlich des 6. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima in Berlin demonstriert. Die Demonstration mit über 350 Teilnehmer*innen verlief vom Gendarmenmarkt zum Brandenburger Tor. In einem bunten Demonstrationszug mit vielen Transparenten und Windrädern zogen ...
16.01.2017 |
Zur Atomvereinbarung zwischen Ungarn und Russland erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands: Die EU-Kommission hat ihrem Ruf als Atomlobby wieder alle Ehre gemacht. Die Veröffentlichung der internen EU-Kommissions-Memoranden über die Gespräche zwischen der Generaldirektion für Energie und dem ungarischen Staatsminister für strategische Angelegenheiten zeigt ...
28.12.2016 |
Zur aktuellen Diskussion über die Sicherheit der belgischen Atomkraftwerke Doel und Tihange erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands: Das deutsch-belgische Abkommen zur nuklearen Sicherheit, das einen besseren Informationsaustausch über die Atomkraftwerke in Doel und Tihange garantieren soll, hilft nicht weiter. Ziel der Gespräche zwischen der ...
Dieser schwach strahlende Atommüll im Schacht Asse sollte "auf ewig" dort lagern. Heute wird bereits an der Räumung gearbeitet.
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16.12.2016 |
Kein Wunder, dass es Wutbürger gibt. Ein Musterbeispiel, weshalb sie den Nährboden finden, ist der goldene Handschlag, der die Fehler der vier deutschen Atombetreiber EnBW, Eon, RWE und Vattenfall auch noch belohnt. Das geschieht faktisch mit dem am 15. Dezember 2016 im Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung. Aber im Kern geht es nicht ...
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07.12.2016 |
Es gibt auch gute Nachrichten im Klimaschutz aus Deutschland. Vor allem auf kommunaler Ebene. Zum Beispiel aus Senftenberg im Süden Brandenburgs. Die Stadt mit rund 25.000 Einwohnern galt in der DDR wegen ihrer großen Braunkohlevorkommen als Bergarbeiterzentrum. Heute trägt die Stadt den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“. Doch auch im Bereich der erneuerbaren Energien ist die Kommune ein ...
Marco Bülow
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07.12.2016 |
Das Bundesverfassungsgericht erklärt in seinem Urteil den Atomausstieg für verfassungsgemäß. Allerdings steht den drei klagenden AKW-Betreibern eine Entschädigung zu für nach der Laufzeitverlängerung 2010 getätigte Investitionen sowie beim Atomausstieg 2011 nicht berücksichtigte Reststrommengen. Der Dortmunder Bundestagsabgeordnete und NaturFreund Marco Bülow erklärt hierzu:   Ich begrüße ...
06.12.2016 |
Zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts, demzufolge AKW-Betreibern eine Entschädigung für den Atomausstieg zusteht, erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: Über Jahre haben die Atomkonzerne mit hohen staatlichen Subventionen ihr Energieimperium aufgebaut und zudem in einer Art Sonderwirtschaftszone Milliardenbeträge verdient. Als sie selbst erkannten, ...
Klimaschutzziele bis 2050
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01.12.2016 |
Aktuell wird über den Klimaschutzplan 2050 gestritten, mit dem die Bundesregierung die Ziele des Pariser Klimavertrages erreichen will. In einem Interview rekapituliert Michael Müller, Staatssekretär im Bundesumweltministerium a. D. und Vorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, die Geschichte der deutschen Klimaziele.

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