Geschichts-Portal der NaturFreunde

Den arbeitenden Menschen den Zugang zur Natur zu erschließen, war das Ziel der Gründergeneration der NaturFreunde-Bewegung. 1895 schlossen sich die ersten NaturFreunde zusammen, um die Natur als Quelle der Erholung zu erkunden und sich anzueignen, gemeinsam zusammenzutreffen, sich fortzubilden und Aktivitäten zu organisieren.

Eine wichtige Komponente war das Recht des freien Zugangs zur Natur für alle (gegen die bürgerlich-privaten Interessen der Großgrundbesitzer und existierenden Wander-, Bergsteiger- und Sportvereine, die den Arbeiter/-innen die Mitgliedschaft verwehrten). Bis heute ist die NaturFreunde-Bewegung weltweit auf über 500.000 Mitglieder in 21 Ländern angewachsen.

Titel der Zeitschrift "Der Naturfreund" von 1928
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Chronik der NaturFreunde

1895 Vom 22.-24. März inseriert der Wiener Sozialist, Freidenker und Lehrer Georg Schmiedl in der "Arbeiterzeitung", um Gleichgesinnte zur Gründung einer "touristischen Gruppe" zu finden. Drei schrieben sofort: Josef Rohrauer, sein Vater Alois und Karl Renner. Am Ostersonntag wird der erste Ausflug in den Wiener Wald veranstaltet. Am 16. September ...

Veranstaltungskalender

MITMACHEN

19.10.2017 Stadtentdeckung

Stadtentdeckungen „Spurensuche“

01159 Dresden Unterhaltsamer Spaziergang auf dem „Grünzug an der Weißeritz“ nach Plauen mit…
20.10.2017 Kultur & Politik

Freitag im Waldhaus

63329 Egelsbach Der Schauspieler Erich Schaffner aus Mörfelden trägt Texte aus dem Oktoberpoem „Gut und schön!“ von…
22.10.2017 Heimatkundliche Führungen

Teufelssee, Ahrendskehle, Höhenweg

16259 Bad Freienwalde 22. Oktober 2017, Sonntag, Teufelssee, Ahrendskehle, Höhenweg (Rundwanderung) Eine besonders…

Weitere Artikel zur NaturFreunde-Geschichte

Logo der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz 2015
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16.06.2015 |
1000 Jugendliche aus Israel, Österreich und Deutschland nehmen vom 17. bis 21. Juni 2015 an einer Gedenkstättenfahrt der Naturfreundejugend und anderer Jugendverbände nach Oswiecim (Auschwitz) teil. Damit knüpfen sie an ihre eigene Geschichte an: Schon 1959 war die Naturfreundejugend Deutschland mit einer großen Delegation unter Willi Buckpesch nach Auschwitz gefahren, um dort für Vergebung zu ...
Gerhard Schoenberner
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01.06.2015 |
bAm 17. Juni wird die Naturfreundejugend mit anderen Jugendverbänden zu einer großen Gedenkfahrt nach Auschwitz aufbrechen. Dort wollen sich rund 1.000 junge Menschen intensiv mit den NS-Verbrechen auseinandersetzen, um die Gedenkkultur erneut in der Bildungsarbeit der Jugendverbände zu verankern. Die Bundesleitung der Naturfreundejugend war bereits 1959 unter Walter Buckpesch mit einer ...
Geschichtskonferenz der NaturFreunde Sachsen 2015
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04.05.2015 |
Ein großer Erfolg war die Geschichtskonferenz der NaturFreunde Sachsen am 7. und 8. März in der Familienoase Königstein. Die Vorträge stehen nun auch online und geben tiefe Einblick in die vielseitige Geschichte der NaturFreunde-Bewegung in Sachsen, etwa in die Aktivitäten in den Einheitsbewegungen für Kultur und Touristik nach 1945, die Gründung des Touristenverbandes „NaturFreunde DDR“, die ...
Kranzniederlegung für Georg Elser am 9.4.2015
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09.04.2015 |
Am 8. November 1939 wollte Georg Elser Adolf Hitler stoppen und den Krieg und die Verbrechen der Nazis aufhalten. Seine Bombe explodierte um 21:20 Uhr im Münchner Bürgerbräukeller, doch Hitler hatte den Kundgebungsort bereits verlassen. Am 9. April 1945 wurde Elser kurz vor Kriegsende auf persönlichen Befehl Hitlers erschossen.  Zum Gedenken an den 70. Todestag Georg Elsers hat der Vorsitzende ...
Essener NaturFreunde 1930
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01.03.2015 |
Im Vielvölkerstaat der österreichisch-ungarischen Monarchie gründeten sich im Zeitraum von 1895 bis 1905 Dutzende, dann bald Hunderte NaturFreunde-Ortsgruppen und ab dem Jahr 1905 schließlich auch im Deutschen Kaiserreich und in der Schweiz. Kurz zusammengefasst lautete deren Programm: „Berg frei!“. Man wollte in der wenigen freien Zeit am Sonntag Fabrikarbeit, Wohnungselend der Industriestädte ...
11.02.2015 |
Vor dem heute beginnenden Gipfel-Treffen zur Ukraine-Krise warnt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller vor einer Rückkehr zum Militarismus: Das Jahr 2014 war das große europäische Gedenkjahr an die beiden großen Kriege im vergangenen Jahrhundert der Extreme – vor 100 Jahre der Beginn des Ersten Weltkriegs und vor 75 Jahre der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Mit ...
28.01.2015 |
Die Stolpersteine sind ein Projekt von Gunter Demnig. Vor den ehemaligen Wohnungen von in der Zeit des Nationalsozialismus Ermordeten werden Betonsteine in den Boden eingelassen. Darauf kommt eine Messingplatte mit Namen und Daten der ermordeten Menschen. Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal mit über 45 000 Steinen in rund 1100 Kommunen in 18 Ländern Europas. Am 19. Februar ...
27.01.2015 |
Zum Fernbleiben des russischen Präsidenten Wladimir Putin bei den Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller: Die NaturFreunde Deutschlands halten es für einen Skandal, dass der gewählte russische Staatschef Wladimir Putin zu der Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. ...
01.12.2014 |
Als Fritz Rück 1955 zum Bundesvorsitzenden gewählt wurde, endete für die NaturFreunde Deutschlands eine unpolitische Nachkriegszeit. Rücks Vorgänger, der 76-jährige Franz Xaver Steinberger, hatte die Organisation seit 1921 geleitet und sich 1933 in vorauseilendem Gehorsam mit den Nationalsozialisten arrangiert. Trotzdem wurden die NaturFreunde verboten. Und trotzdem übernahm Steinberger nach ...
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Am 8. November 1939, vor 75 Jahren, wollte Georg Elser Adolf Hitler und seine Mörderbande stoppen, den Diktator ausschalten und den Krieg und die Verbrechen der Nazis stoppen. Nicht erst 1944, als das Grauen nicht mehr zu leugnen war. Elser begann fünf Jahre früher als die überwiegend deutschnationalen Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg vom 20. Juli 1944, derer die deutsche ...

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