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Auf grünen Pfaden ins Gehirn

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„Die Politik muss eine neue Ökosteuer aufsetzen, um den sozialökologischen Transformationsprozess in eine Degrowth-Gesellschaft zu verwirklichen.“ Man muss schon tief in der Materie stecken und sehr überzeugt sein, um bei solchen Aussagen staatstragend zuzustimmen. Alle anderen werden sich kopfschüttelnd abwenden. Was hat der da gerade gesagt? Eigentlich ist klar: Mehrere Belastungsgrenzen dieses...

„Der Umweltschutz darf nicht an der Stadtgrenze enden"

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Herr Birk, Sie leiten das Umweltamt der Stadt Preetz. Wie kann man sich Ihre Naturschutzarbeit vorstellen? Jan Birk: Die Naturschutzarbeit basiert auf dem Landschaftsplan, der Tiere und Pflanzen im Gemeindegebiet dokumentiert. Dabei stehen acht Tiergruppen im Fokus statt der üblichen vier, nämlich auch Heuschrecken, Libellen, Tag- und Nachtfalter. Unter anderem auf dieser Grundlage planen wir...

5.000 Tonnen Pestizide werden pro Jahr in Privatgärten eingesetzt

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Nicht nur in der Landwirtschaft ist der Einsatz von Pestiziden ein großes Problem. Rund zehn Prozent der in Deutschland verkauften „Unkrautvernichtungsmittel“ werden in Privatgärten eingesetzt. Das sind etwa 5.000 Tonnen im Jahr, 90 Tonnen davon enthalten das besonders in der Kritik stehende Glyphosat. Mit diesen „Garten-Pestiziden“ werden 65,7 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt. Während...

Ratgeber: Gärtnern ohne Gift

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Weil unsere Kulturlandschaft – ausgeräumt, überdüngt und mit Chemie „vergiftet“ – immer weniger Lebensräume für Insekten und Vögel bietet, erhalten Haus- und Kleingärten eine immer größere Bedeutung für den Arten- und Naturschutz. Schon die Reduzierung des Pestizideinsatzes in privaten Gärten hätte deshalb einen erheblich positiven Einfluss auf die Umwelt. In naturnahen Gärten können Hobbygärtner...

Sechs Wochen als Freiwilliger auf dem Feldberg

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Bruno M. Buchholz (68) – ehemaliger Gesamtschullehrer aus dem nordrhein-westfälischen Dorsten – arbeitete vom 17. August bis zum 29. September 2017 als Freiwilliger im Naturfreundehaus Feldberg (L 40) . Dies ist sein Bericht: .„Fünf Stunden am Tag arbeite ich für euch – der Rest der Zeit ist für mich, bei freier Kost und Logis.“ Das war der Deal. Nur zur Hälfte ist daraus etwas geworden, was aber...

Ortskundige Naturexperten an der Lippe gesucht

Der preisgekrönte Journalist, Regisseur und Dokumentarfilmer Ulf Marquardt arbeitet gerade gemeinsam mit dem WDR an der Naturdokumentation "An den Ufern der Lippe - Fluss mit zwei Gesichtern" . Die Lippe wurde von den NaturFreunden Deutschlands und dem Deutschen Angelfischerverband zur Flusslandschaft des Jahres 2018/19 gekürt. Der Naturfilm soll 2019 fertig werden. Ulf Marquardt: "Der auf den...

Partisanen im Gebirge – eine Kulturwanderreise durch Bulgarien

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120 Kilometer östlich der bulgarischen Hauptstadt Sofia liegt die Kleinstadt Karlovo – genau am Übergang vom sogenannten „Tal der Rosen“ zum Balkangebirge (bulgarisch: Stara Planina), das in großen Teilen durch den Nationalpark Zentralbalkan geschützt wird. Diverse Wanderwege führen direkt aus Karlovo mitten in das steil aufragende Gebirge mit seinen ausgedehnten Kammwiesen, tiefen Schluchten,...

Dokumentarfilm porträtiert Menschen in Fukushima

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Seit Anfang März – sieben Jahre nach dem GAU von Fukushima – läuft der preisgekrönte Dokumentarfilm „ FURUSATO – WUNDE HEIMAT “ in den Kinos. Der Film zeigt, wie es den Einwohnern der Stadt Minamisoma im Distrikt Fukushima heute geht und wie hilflos sie den Folgen der Atomkatastrophe gegenüberstehen. Denn tatsächlich leben noch immer knapp 57.000 Menschen in der verseuchten Stadt, obwohl sie...

NaturFreunde unterstützen bundesweiten Staffellauf gegen Rüstungsexporte

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Gut 110 Kilometer sind es von Frankfurt am Main bis nach Fulda. Die Strecke zu Fuß an einem Tag zu schaffen, das wäre schon eine Herausforderung. Aber erstens ist der Zeitplan eng getaktet – einen Tag später soll bereits Kassel, danach Eisenach erreicht werden. Und zweitens teilen sich die Tagesdistanzen in mehrere Einzeletappen auf. Der bundesweite Staffellauf „Frieden geht!“, bei dem...

Interview: „Bauern sind allein gelassen“

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Martin Schulz (44) ist nebenberuflich Bundesvorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ (AbL) und betreibt im Wendland einen konventionellen Schweine-Hof mit 800 Mastschweinen. Herr Schulz, Sie betreiben einen Schweinehof im niedersächsischen Wendland. Wie sind Sie Bauer geworden? Martin Schulz: Fast klassisch: Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden. Mit zehn begann ich...

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